Vom Konzept zum Produkt Wasser 3.0

Wasser 3.0 basiert auf einem materialwissenschaftlichen Ansatz zur Lösung variabler Verschmutzungsprobleme. Variabel bedeutet hier, dass sich die Zusammensetzung der Verschmutzungsparameter und somit die Konzentration der Spurenstoffe im Gewässer verändern kann. Es ist das erste Verfahren, welches für die Abwassersanierung und Trinkwasseraufbereitung modular adaptierbare Hybridkieselgele als Fixierungsmaterialien für Stressoren bereitstellt. Bei Wasser 3.0 rücken die funktionellen Gruppen der Stressoren und deren Reaktivitäten gegenüber anorganisch-organisch strukturierten Materialien in den Vordergrund. Dieses Prinzip wird mit Funktionsdesign beschrieben.

Die modularen Hybridmaterialien bestehen aus einem anorganischen und einem organischen Teil und können als singuläre Lösung oder als Kombination verschiedenartiger Hybridkomponenten und z. B. Aktivkohle verwendet werden.