Virtuelles Wasser – Was ist das?

Unter virtuellem Wasser wird die Menge an Wasser verstanden, die bspw. bei der Herstellung einer Jeans oder für das Schnitzel beim Metzger oder das Brot beim Bäcker gebraucht wird.

Die Herstellung von Kleidung aus Baumwolle schlägt mit weltweit durchschnittlich 11.000 l/kg an virtuellem Wasser zu Buche. 85 Prozent der Wassermenge ist für die Herstellung der Baumwolle erforderlich und davon weit mehr als die Hälfte für die Bewässerung der Felder. Die restlichen 15 Prozent sind für alle weiteren Verarbeitungsschritte notwendig. Die Baumwollproduktion benötigt weltweit 50 Mrd. m³ virtuellen Wassers und damit 3,5 Prozent der gesamten für Feldfrüchte benötigten Menge. Für den kleinen Hunger zwischendurch ist der Wasserfußabdruck doch beträchtlich! Den größten Teil dieser Wasserfracht verursachen die Rindfleischbouletten von 150 g (ca. 2.200 l). Ein reichhaltiges Hotelfrühstück kommt dagegen auf knapp 1.300 l virtuelles Wasser.

Wasser 3.0 – Tipp

Es ist Zeit, auch hier seine Gewohnheiten zu überdenken! Das heißt, auch der Konsument, der „Verbraucher“, kann das Wasser in anderen Ländern schützen.

Faktencheck

Faktencheck: Virtuelles Wasser

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