Technologietransfer vom Labor in die Praxis

Die negativen Auswirkungen des Eintrags von inerten organisch-chemischen Stressoren (IOCS), zu denen auch Mikroplastik gehört, sind in der Umwelt immer stärker sichtbar. Nach wie vor sind jedoch weder effiziente Entfernungsmethoden, noch ein Analytikverfahren zur Detektion von Mikroplastik auf dem Markt verfügbar.

Im Rahmen des Forschungsprojekts Wasser 3.0 – PE-X werden gezielt lokalisierte hydrophobe Wechselwirkungen zwischen Bindematerial und IOCS zur Initiierung einer Lokalisation der im Wasser verteilten inerten Partikel unabhängig von der Kunststoffart erarbeitet. Weiterhin wird durch die Implementierung eines Partikeleliminationsindex (Wasser 3.0 – PEI) eine analytische Methodenentwicklung vorangetrieben, um Informationen zu Feststoffbelastungen in realen Anwendungen (z. B. in Kläranlagen und Trinkwasseraufbereitungen) zu erfassen.